Angewandte Chemie: Das Zigaretten-Experiment

In Zigaretten befinden sich bis zu mehreren tausenden Schadstoffen. Viele von ihnen sind krebserregend. In der Klasse 11.4 wurden einige dieser Schadstoffe im Chemieunterricht durch ein Experiment nachgewiesen. Es soll außerdem darauf aufmerksam machen, dass

... das Rauchen schnell zur Verschlechterung der Gesundheit führen kann. Es wurden einmal eine Zigarette mit Filter und einmal eine Zigarette ohne Filter mithilfe einer Art von Luftabzug (Wasserstrahlpumpe) aufgeraucht. Der Rauch wird dann durch Schläuche in drei Waschflaschen befördert. In der linken Waschflasche befindet sich Schiffs Reagenz, welches bei violetter Verfärbung einen Aldehyd (in diesem Fall Formaldehyd) nachweist. Formaldehyd ist ein giftiges Gas, das früher in Lösung mit Wasser als Präpariermittel diente. In der  mittleren Waschflasche befindet sich Kalkwasser. Es weist bei milchig-trüber Färbung Kohlenstoffdioxid nach, indem sich Calciumcarbonat bildet. In der rechten Waschflasche befindet sich eine ammoniakalische Silbernitratlösung, welche für den Nachweis von sehr giftigem Kohlenmonoxid dient. Es färbt sich bei vorhandenem Kohlenmonoxid  schwarz, weil sich aus den Silberionen der Nachweislösung durch Reduktion  elementares Silber bildet. Wie zu erwarten war,  haben alle Flüssigkeiten die jeweiligen Stoffe nachgewiesen. Nun ist uns klar geworden, dass  sich Kohlenstoffdioxid,  Kohlenmonoxid und Formaldehyd (Methanal) im Zigarettenrauch befinden muss.

 Auf den Bildern ist ebenfalls zu sehen, dass sich die Schläuche gelb-braun gefärbt haben. Dies ist auf Teer und Nikotin zurückzuführen. Man kann sich also vorstellen, dass diese Verfärbung beim Raucher in den Atemwegen auftritt. Man sollte also lieber zweimal darüber nachdenken, ob man mit dem Rauchen anfängt bzw. weitermacht.

von Abdel A. , Klasse 11.4

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